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Borussia Dortmund

Borussia Dortmund ist im Fußball der Herren einer der erfolgreichsten Klubs in Deutschland. Der BVB konnte schon sieben deutsche Meisterschaften und zwei DFB-Pokalsiege feiern. Zudem gewann man 1966 den Europapokal der Pokalsieger und 1997 die Champions League. Auch den Weltpokal gewann man 1997.

 

Die Zahl der Vereinsmitglieder beläuft sich auf etwa 55.000 und macht den BVB damit zu einem der beliebtesten Klubs in der Bundesrepublik. Seit November 1999 ist die Lizenzspielerabteilung der Borussia in die börsennotierte Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA ausgelagert. Mit ihr wurden auch die zweite Mannschaft und die A-Jugend ausgelagert.

Daten auf einen Blick:

  • Voller Name: Ballspielverein Borussia 09 e.V. Dortmund
  • gegründet: 19.12.1909
  • Mitglieder: ca 55.000
  • Stadion: Signal Iduna Park (ca. 80.000 Plätze)
  • Vereinsfarben: Schwarz-Gelb
  • Platzierung Saison 10/11: 1. Platz (Deutscher Meister)

 

Die letzten Jahre des BVB's

In den letzten Jahren machte der BVB vor allem durch seine wirtschaftlichen Schwierigkeiten auf sich aufmerksam. Aufgrund einiger Fehlentscheidungen im Zuge des Stadionausbaus musste man ab 2004 unter erheblichen finanziellen Lasten leiden. Nachdem Präsident Gerd Niebaum im November 2004 als Präsident und vier Monate später als Geschäftsführer der KGaA zurücktrat, übernahmen Reinhard Rauball als Präsident und Hans-Joachim Watzke als Geschäftsführer die Nachfolge. Sie hatten beide mit einem großen Berg Schulden umzugehen, stellten sich aber dieser Aufgabe und führten den BVB zurück zum Erfolg.

 

Eine der besten Entscheidungen der nahen Vergangenheit war wohl die Verpflichtung von Jürgen Klopp. Der BVB-Trainer schaffte es innerhalb von nur kürzester Zeit mit bescheidenen Mitteln einen deutschen Meister zu formen, denn der BVB gewann 2011 die Schale. In der Saison begeisterte Dortmund seine Fans nicht nur mit den Siegen, sondern auch mit einer Spielweise, die man bis dahin so noch nicht gesehen hatte. Der BVB gilt seither als Mannschaft mit einem der modernsten Spielsystem, in dem vor allem viel gelaufen und schnell gepasst wird.

 

Der Rivale Schalke 04

Wenn man über den BVB spricht, muss auch die Rivalität zum FC Schalke 04 angesprochen werden. Keine Vereine in der Bundesliga haben eine so tiefe Feindschaft wie die beiden Revierklubs. Zwei Mal im Jahr, wenn Dortmund auf Schalke trifft, stehen die Uhren im Ruhrgebiet still. Eine Sympathie für beide Vereine gibt es nicht, entweder steht man zum BVB oder zu S04. Man muss sich also entscheiden. Schwer ist es auch für Spieler, die die Seiten wechseln. In der Regel haben sie es dann auch beim eigenen Anhang schwer. Jüngstes Beispiel ist hier Christoph Metzelder, der nach einer Zwischenstation bei Real Madrid nun nach seiner Zeit in Dortmund das königsblaue Trikot trägt. Vor ihm gab es aber schon zahlreiche Beispiele, man denke an Jens Lehmann oder auch an Andreas Möller.



Bildquelle: Steffen Flor - Wikipedia

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